Demo am 21.11. in Stuttgart

Am 21.11 wird in Stuttgart eine landesweite Demonstration für ein besseres Bildungssystem stattfinden. Die Demo startet mit der Auftaktkundgebung um 14.30Uhr in der Lautenschlagerstr. gegenüber vom Hauptbahnhof.
Die Forderungen decken sich mit den Forderungen des bundesweiten Bildungsstreiksbündnisses u. a. Abschaffung sämtlicher Bildungsgebühren, grundlegende Änderung des Bachelor/ Master Systems, für eine emanzipatorische Bildung, für kleinere Klassen, Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems, generell keine sozial Selektion etc. Der Aufruf des AK Bildung für die Demo am 21.11.2009 ist online: aufruf_demo21112009.pdf

Alle weiteren Informationen gibt es auf der Seite des AK Bildung:
http://www.akbildungstuttgart.de

20 Kommentare zu „Demo am 21.11. in Stuttgart“

  1. Ich sagt:

    “… generell keine sozial Selektion …”

    Einheitslohn für alle!! Von der Putzfrau, ähm, Reinigunsgfachkraft, bis zum Vorstandsvorsitzenden!

    “… Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems …”

    Ganztagshauptschule für alle!!

    “Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.” (H. Heine)

  2. Henning sagt:

    Entweder verstehst du nicht – oder du willst nicht verstehen. Ich fürchte, letzteres.

  3. Ich sagt:

    “… generell keine sozial Selektion …”
    Wie soll das erreicht werden? Wenn Eltern mehr oder weniger Geld verdienen (was wohl immer der Fall sein wird, es sei denn mit einem hübschen Einheitslohn) wird den Kindern immer eine bessere / schlechtere Bildung als anderen zukommen. Notfalls an Privatschulen in England.

    “… Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems …”
    Und dann? Auch wenn das jetzt Dein Weltbild erschüttern wird, es gibt Menschen, die mehr oder weniger begabt sind als andere. Soll ich jetzt die besseren zwangsweise auf ein niedrigeres Niveau runterziehen oder die schlechteren mit Wunderkarft auf ein Höheres bringen?
    Die Menschen werden nicht gleicher, nur weil ich ihnen die Möglichkeiten nehme.

  4. Franz sagt:

    bei der “Selektion” nach der 4.Klasse handelt es sich gerade nicht um eine individuelle Förderung, die einem Menschen auch nur im geringsten gerecht wird, sondern um ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert um die sozialen Klassen schön getrennt zu halten. Das schadet der ganzen Gesellschaft!

    Bemerkenswert, dass die meisten Länder das mehrgliedrige Schulsystem nicht kennen oder schon längst abgeschafft haben und trotzdem wesentlich mehr Kinder eines Jahrgangs zur Hochschulreife bringen (z.B.Skandinavien).

    Auch Reformschulen haben als Gesamtschulen sehr gut abgeschnitten bei Pisa, aber hier wird eben moderner Unterricht mit echtem individuellem Freiraum und Förderung geboten.

  5. Henning sagt:

    Danke, Franz.

    Die Alternative heißt neunjährige Basisschule: http://www.google.de/search?hl=de&q=neunj%E4hrige+basisschule

    Statt die Kinder in drei Schubladen einzuteilen (bzw. vier mit der Sonderschule) jedes Kind individuell fördern.
    Übrigens waren bei PISA die besten Hauptschüler besser als die schlechtesten Gymnasiasten. Will noch jemand behaupten, da wird ausschließlich nach intellektueller Leistung selektiert?

  6. Ich sagt:

    “bei der “Selektion” nach der 4.Klasse handelt es sich gerade nicht um eine individuelle Förderung, die einem Menschen auch nur im geringsten gerecht wird, sondern um ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert um die sozialen Klassen schön getrennt zu halten.”

    Also an meiner Grundschule wurde die Empfehlung für Haupt- / Realschule / Gymnasium nicht nach sozialen Klassen, sondern nach Leistung gemacht. Das hat man auch recht deutlich an den Schülern gesehen, die trotz Empfehlung für die Hauptschule von ihren Eltern auf das Gymnasium geschickt wurden. Es war nur ein recht kurzes Gastspiel. Und wo ist dann der Nutzen durch die unnötig vergrößerten Klassen?

    “Bemerkenswert, dass die meisten Länder das mehrgliedrige Schulsystem nicht kennen oder schon längst abgeschafft haben und trotzdem wesentlich mehr Kinder eines Jahrgangs zur Hochschulreife bringen (z.B.Skandinavien).”

    Ist natürlich nicht durch die generell höhere Leistungsbereitschaft in den skaninavischen Ländern bedingt. Die “Verliererländer” der PISA Studie haben aber doch auch ein Einheitsschulsystem, oder? Kann also wohl nicht der ausschlaggebende Punkt sein.

    “Auch Reformschulen haben als Gesamtschulen sehr gut abgeschnitten bei Pisa, aber hier wird eben moderner Unterricht mit echtem individuellem Freiraum und Förderung geboten.”

    Wenn ich das richtig verstanden habe, wird auch an Reformschulen nach Leistung selektiert. Es gibt Arbeitsgruppen für Lernstarke und Lernschwache. Leider habe ich gerade keine genauen Informationen zum Abschneiden von Reformschulen in der PISA Studie gefunden. Gibt es da eine unabhängige Quelle?

    “Die Alternative heißt neunjährige Basisschule”

    Auf der Seite der Grünen Jugend (http://www.gruene-jugend.de/beschluesse/435103.html) heißt es dazu unter anderem: “Am Ende der Basisschulzeit steht der Basisschulabschluss. Ihn erhält jedes Kind, es wird keinerlei Gefahr mehr geben, dass jemand die Schule ohne Abschluss verlässt.” Und dann? Was bringt ein Abschluss, den jeder hat? Ist das wie ein Abschlusszeugnis gedacht? Denn dann gibt es auch wieder Unterschiede. Ein Abschluss mit 5,x und ein Abschluss mit 1,x sind halt nicht gleichwertig. Auch nicht wenn jeder einen bekommt.

    “Entscheidungen werden basisdemokratisch getroffen [...]” Das ist einfach nicht durchführbar, da die Schüler nicht genügen Einblick und Hintergrundwissen haben. Wie sollen Siebenjährige über Veränderungen an der Schule abstimmen, wenn sie die Auswirkungen auf die Zukunft nicht kennen und nur bis übermorgen denken? Ich glaube die wenigsten Kinder machen sich Gedanken über die Auswirkungen, die verschiedene Entscheidungen auf ihr späteres Leben haben werden.

    “Übrigens waren bei PISA die besten Hauptschüler besser als die schlechtesten Gymnasiasten.” Kann ich leider keine Quelle zu finden. Da es aber am Gymnaisum keinen Einstellungstest gibt kann da allerdings prinzipiell mal jeder hin um den Schnitt nach unten zu reißen. Es ist auch nciht wirklich aussagekräftig die Extreme an beiden Schultypen zu vergleichen. Mit der gleichen Logik kann ich behaupten, dass VW die höherklassigen Fahrzeuge herstellt, weil der Phaeton mehr kostet wie eine Mercedes A-Klasse. Aber wenn ich die gesamte Produktpalette betrachte wendet sich das Bild.

    Ein Fazit der PISA Studie 2006:

    “Insgesamt schneiden Jugendliche in gegliederten Schulsystemen im Schnitt weder besser noch schlechter ab als Jugendliche in Systemen mit nur einem Schultyp.”

    Und zur Einheitsschule in Frankreich:

    “Die Einheitsschule sollte die Integration der Einwandererkinder verbessern. Inzwischen warnen immer mehr französische Bildungsexperten vor den verheerenden Folgen: Das Gesamtniveau der Schüler sei dramatisch gesunken, die Chancen der Migranten aber nicht gestiegen.” (http://www.focus.de/schule/schule/unterricht/ausland/tid-10906/einheitsschule-in-frankreich-das-niveau-ist-dramatisch-gesunken_aid_314049.html)

  7. Johannes Z. sagt:

    Das Problem ist nicht das Schulsystem. Wenn man sich auf die Frage Einheitsschule vs. dreigliedriges Schulsystem versteift, gehen die wirklich wichtigen Fragen unter. Der entscheidende Unterschied zwischen den erfolgreicheren Ländern mit Einheitsschule und Deutschland ist aber die finanzielle und personelle Ausstattung, etc.

  8. Ich sagt:

    Wird mein vorheriger Kommentar eigentlich nochmal freigeschaltet?

  9. Karin sagt:

    Hallo Ich (interessanter Name :)

    die Kommentare hier werden nicht “frei geschaltet” oder geblockt. Wenn ein Kommentar von Dir nicht erschienen ist, dann hat das nichts damit zu tun dass jemand das nicht wollte, sondern dann hat irgendwas nicht funktioniert.

  10. Steffen sagt:

    Lieber Johannes,
    dafür bekommst du von mir ein entschiedenes Jein.
    Natürlich kann mit einer besseren finanziellen oder personellen Ausstattung eine Verbesserung des Lernerfolgs einhergehen.
    Trotzdem liefert auch die Lernumgebung ein entscheidenden Beitrag zum Lernerfolg. Und wo man auch hinschaut: Längeres gemeinsames Lernen kann soziale Unterschiede abmildern ohne, dass starke Schülerinnen und Schüler darunter leiden müssten. Im Alter von 6 bis 10 ist es eben noch viel stärker davon abhängig, wie viel Unterstützung die Eltern und das soziale Umfeld unterstützend beim Lernen tätig werden können als später. Und gerade schwächere Schülerinnen und Schüler brauchen Vorbilder im Klassenverband an denen sie sich orientieren können und eine Perspektive, die über den Stempel: Endstation Hauptschule – ab hier nur noch Abstellgleis.
    Aber natürlich müssen auch die Inhalte und der Form des Unterrichts dazu reformiert werden (Stichwort: differenzierter Unterricht) und dafür muss Geld in die Hand genommen und ins Bildungssytem gesteckt werden.

  11. Ich sagt:

    Liebe Karin,

    ich widerspreche nur ungern, aber euer Blog sagt mir recht deutlich, dass mein Kommentar auf Freischaltung wartet.

    Siehe hier: http :// img684.imageshack . us /img684/8224/screenblogbstreik.jpg
    (Leerzeichen bitte entfernen.)

    Gruß
    Ich

  12. Karin sagt:

    Das verwirrt mich ehrlich gesagt etwas. Ich werd das mal “ansprechen”…

  13. StuttgartStreik sagt:

    Ich habe zu keinem Zeitpunkt irgendweilche Kommentare gelöscht oder verboten.
    Leider kam es auf dem Server zu einem Fehler.

    Ich bitte dies zu entschuldigen.

    gruß
    Basti

  14. Henning sagt:

    Bei den Standard-Einstellungen schiebt Wordpress Kommentare mit zwei oder mehr Links in die Moderationsschleife. Da muss einfach mal ein Admin nachsehen. Der Kommentar ist bestimmt noch da.

  15. Ich sagt:

    Jetzt klappt’s ja.

    Danke.

  16. Steffen sagt:

    Nachdem der Beitrag von “ich” vom 21.11. jetzt freigeschaltet wurde, will ich mal darauf antworten.

    “Also an meiner Grundschule wurde die Empfehlung [..] nicht nach sozialen Klassen, sondern nach Leistung gemacht.”

    Das mag vielleicht der Fall sein, wenn man die Selektion nach Ziffernnoten als Selektion nach Leistung ansieht. Dass diese aber (vor allem in diesem jungen Alter) eng mit dem sozialen Hintergrund zusammen hängt gilt aber in Fachkreisen auch als anerkannte Tatsache. (und da nach Quellen gefragt wurde: z.B.: Ralff, H.-G.: Sozialisation und Auslese durch die Schule)

    ““Entscheidungen werden basisdemokratisch getroffen [...]” Das ist einfach nicht durchführbar, da die Schüler nicht genügen Einblick und Hintergrundwissen haben. Wie sollen Siebenjährige über Veränderungen an der Schule abstimmen, wenn sie die Auswirkungen auf die Zukunft nicht kennen und nur bis übermorgen denken?”

    Oh doch ist es. Und in meinem Augen können wir nur indem wir sie einbeziehen und ernst nehmen Kinder zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern machen, die Verantwortung für sich und die Gemeinschaft übernehmen, anstatt alles ungefragt ab zu nicken. Dass es herovrragend funktionieren kann ist zum Beispiel nachzulesen in “Schule kann gelingen” von Enja Riegel, der ehemaligen Schulleiterin der Helene-Lange Schule (übrigens eine integrierte Gesamtschule die bei PISA weit überdurchschnittlich abgeschnitten hat und zwar in der Spitze wie in der Breite).

    “Insgesamt schneiden Jugendliche in gegliederten Schulsystemen im Schnitt weder besser noch schlechter ab als Jugendliche in Systemen mit nur einem Schultyp.”

    Das ist das Problem der arrithmetischen Mittelung. Eine große Spitze und eine große Verlierergruppe geben den gleichen Schnitt wie ein Gruppe lauter DurschnittsschülerInnen. Für mich kann aber ein Schulsystem das konsequent einen großen Teil seiner SchülerInnen aufs Abstellgleis Hauptschule schickt, die in vielen Regionen keinerlei Perspektive bieten kann, niemals als erfolgreiches Schulsystem bezeichnet werden.

    Mit Sicherheit kann ein längeres gemeinsames Lernen per se nicht automatisch alle Probleme auf einmal lösen. Es muss schon ein Gesamtkonzept dahinter stehen mit individueller Förderung und Binnendifferenzierung in den Klassen. Alle müssen gemäß ihren Fähigkeiten gefördert werden und dazu braucht das Bildungssystem mehr Geld und die LehrerInnen mehr Zeit um auf alle SchülerInnen eingehen zu können und genau dafür kämpfen wir mit diesem Protest!

  17. Henning sagt:

    Danke, Steffen.

  18. Ich sagt:

    Auf den Seiten der GEW liest man in einem Artikel zur Aktualität von Rolffs “Auslese durch die Schule”: [...]So zeigt etwa ein Vergleich der Ergebnisse der IGLU-Studie mit der PISA-Begleitforschung, dass die Schülerleistungen in deutschen Grundschulen im internationalen Vergleich überdurchschnittlich ausfallen und der Zusammenhang zwischen Schichtzugehörigkeit und Schulerfolg weniger stark ausgeprägt ist als in der Sekundarstufe. [...] Die Bildungsaspiration der Eltern und die Bildungsempfehlungen der Lehrerinnen und Lehrer fallen sowohl in den von Rolff herangezogenen Studien als auch in Untersuchungen wie der Hamburger LAU-Studie für Kinder unterer Schichten selbst bei gleichen Noten niedriger aus als für Kinder der oberen Sozialgruppen. [...] Nach dem Übergang auf die weiterführende Schule verschärft sich der Selektionsdruck noch. So ermittelte die LAU-Studie für Hamburg, dass 16,5 % der Schüler, deren Väter keinen Schulabschluss haben, nach der sechsten Klasse das Gymnasium wieder verließen, im Vergleich zu 2,7 % der Kinder, deren Väter Abitur haben.” (http://www.gew-hessen. de/index.php?id=296&tx_ttnews[pointer]=6&tx_ttnews[tt_news]=4108&tx_ttnews[backPid]=422&cHash=54f15e496a) (Sorry für das sehr lange Zitat.)

    Wenn ich das lese, dann scheint mir doch eher am Verhalten der Lehrer bei der Vergabe von Empfehlungen dringender Handlungsbedarf. Da scheint ja wohl die erste größere soziale Selektion vorgenommen zu werden.
    Und bei den Abgangsquoten vom Gymnasium sehe ich eine verpflichtende Hausaufgabenhilfe für schlechte Schüler als guten Ansatzpunkt. (Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Abgangsquoten auf eine schlechtere häusliche Betreuung bei den Hausaufgaben und beim Lernen generell zurückgeführt werden kann.)
    Und auch wenn man eine Empfehlung für Haupt- oder Realschule bekommen hat ist ein späterer Wechsel auf ein Gymnasium ja immer noch möglich. Dies ist natürlich mit etwas Fleiß und Arbeit verbunden, aber das sollte ja kein Problem sein. (Bei uns am Gymnasium haben sich die Schüler, die in der 11. Klasse von der Realschule zu uns gekommen zumindest mal keine Probleme gehabt. Wie es mit den Hauptschülern steht kann ich leider nicht sagen, da die ersten erst nach meinem Abschluss gekommen sind.)

    Wenn ich mir die Helene-Lange-Schule von Frau Riegel ansehe, dann finde ich hier keine basisdemokratischen Entscheidungen. Des Weiteren ist das überdurchschnittliche Abscheiden in der PISA Studie das Ergebnis einer nichtrepräsentativen, da zu kleinen, Stichprobe. Diese Aussage steht also auf sehr wackligen Füßen. (Siehe dazu auch Seite 2f. der Stellungnahme des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung unter http://www.mpib-berlin.mpg. de/pisa/Stellungnahme_zur_dpa-Meldung.pdf sowie die Informationen des deutschen Lehrerverbandes unter http://www.lehrerverband.de /mpib1.htm Dort rangiert die Helene-Lange-Schule nur noch im hinteren Drittel. Dies trotz der Benachteiligung von Schülern mit Empfehlung für die Hauptschule.

    Arithmetische Mittelung ist hier meiner Meinung nach nicht das Problem, sondern viel mehr, dass Einheitsschulen offensichtlich in einigen Ländern sehr gute Schüler und in anderen sehr schlechte Schüler hervorbringen. Das sollte man dann vielleicht auch mal so Faktoren wie Lehrerzahl, Ausstattung der Schulen, Einstellung der Schüler zum Lernen etc. mit einbeziehen.
    Und die Hauptschule als Abstellgleis zu bezeichnen, finde ich auch stark übertrieben. In dem Betrieb, in dem ich mein Grundlagenpraktikum für Masch.bau gemacht habe, war ich der einzige in der Werkstatt, der nicht von der Hauptschule kam. Da muss das Handwerk bzw. die Personalabteilung halt mal erkennen, dass ich als Industriemechaniker, Bäcker, Installateur etc. nicht Goethe zitieren können muss sondern handwerklich geschickt sein muss. Dazu noch gute Umgangsformen und ein halbwegs gutes Deutsch und schon sollte einem Job nichts mehr im Wege stehen. Es ist also meiner Meinung nach weniger die Schuld der Schule, sondern die des Handwerks. Das kann man zwar mit einer Einheitsschule lösen, aber wer braucht im Handwerk Abitur? Niemand. Da fängt man doch besser mit 15/16 eine Lehre an, statt sich in der Sek. II mit Goethe, Schiller und imaginären Zahlen zu beschäftigen.

    Deinem letzten Absatz kann ich durchaus zustimmen. Die Förderung kann aber auch sehr gut an Haupt-, Realschule und Gymnasium stattfinden. Dazu brauchen wir keine Einheitsschule. Wie oben schonmal geschrieben, ist ein Wechsel später ja immer noch möglich.
    Ich gebe Dir vollkommen Recht, dass es dazu mehr Zeit und Geld braucht. Diese Forderung werde ich auch jederzeit unterschreiben. Nur mit der Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems kann ich mich halt nicht anfreunden.

  19. Ich sagt:

    Ok, Wordpress erkennt URLs offensichtlich auch ohne Domainendung. Wenn ich dann an dieser Stelle nochmals um Freischaltung bitten dürfte.

    Danke.

  20. StuttgartStreik sagt:

    @ Ich: schreib einfach weniger Links in deinen Text, dann wirds gleich freigeschaltet, ansonsten musst du warten bis wir deinen Post als Nicht-Spam einstufen.

    Gruß vom Administrator

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