BESETZT-Zeitungen online

Die BESETZT-Zeitungen Ausgabe 2 und 3 finden sich jetzt unter Material.

10 Kommentare zu „BESETZT-Zeitungen online“

  1. Alex sagt:

    Was hat Stuttgart 21 mit unserer Bildung zu tun?
    Hätte gerne eine Erklärung :-o

    btw: druckt bitte nichtmerh auf Rot, das ist unlesbar. Empfinde ich zumindest so.

  2. Alex sagt:

    Keine Erklärung?

  3. Wolfram Klein sagt:

    entschuldige die Verspätung, hier kommt die gewünschte Erklärung – aber zuerst eine Gegenfrage: Was haben ein Poetry Slam, Karaoke, Federball oder ein Puzzle mit Bildung zu tun? Die Antwort auf die Frage und die Gegenfrage ist, dass das Studium immer mehr verschult ist, uns immer mehr Scheuklappen aufsetzt und uns hindert, über den Tellerrand zu schauen. Deshalb ist es ein Aspekt der Besetzung, uns wieder Freiraum zu nehmen, indem wir im besetzten Hörsall all diese Sachen und noch viel mehr machen, und in dem wir in der Zeitung nicht nur über Bildungsthemen schreiben.
    Natürlich steht das Thema Bildung absolut im Vordergrund, aber ich finde, dass eine Dreiviertelseite von insgesamt vier Seiten nicht unzumutbar viel ist.
    Von daher bin ich dafür, dass auch weiterhin gelegentlich (in ähnlich geringem Umfang) Themen behandelt werden, die nicht direkt mit Bildung zu tun haben, aber trotzdem viele Studierende interessieren. Falls das Thema Stuttgart 21 und die Proteste dagegen aber nicht nur kein Bildungsthema ist, sondern außer mir auch niemanden interessieren sollte, bin ich gerne bereit, alle möglichen Büßerhemden anzuziehen.
    Interessanter scheint mir eine andere Frage: Warum berichten Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten nicht darüber – oder nur dann, wenn die Polizei, wie in der Woche vorher, eine 70-jährige Frau festnimmt?

  4. Franz sagt:

    Ich finde den Artikel passend.
    An vielen Stellen wird an der Bildung gespart (auch an baulichen Maßnahmen wie z.B baufällige Schulen in Stuttgart zeigen) mit dem Argument, es fehle an Geld.
    Auf der anderen Seite werden Milliarden mit sehr zweifelhaftem (Un-)Nutzen im Boden versenkt.
    Das hat sehr wohl was miteinander zu tun und man muss über die meiner Meinung nach falsche Prioritätensetzung der Politik an diesem Punkt diskutieren.

  5. Alex sagt:

    Der Atrikel ist für mich nur Beweis dafür. dass gewisse politische Gruppierungen den Bildungsstreik als Plattform hernehmen, ihr politisches Programm in die Öffentlichkeit zu bringen.
    Find ich persönlich unangebracht. Nicht alle Studenten vertreten die die selben politischen Ansichten, aber ein großteil der Studenten vertritt die Anischt, dass sich bei der Bildung was tun muss. Und wenn man möglichst viele Studenten mobilisieren möchte, sollte man was andere politische Themen angeht, neutral bleiben. Weil sonst passiert genau das, was einige vom Besetzer-Team befürchten. Man wird in eine politische Schublade gesteckt, was auf andere abschreckend wirkt.

  6. Unterstützer sagt:

    Sehr richtig, Alex!
    Ich unterstütze den Streik, aber ich sehe nicht, was S21 mit dem Bildungsstreik zu tun hat. Hier läuft man Gefahr, breite Unterstützung zu verlieren, indem man alle möglichen politischen Standpunkte rausholt. Bitte beschränkt euch auf das Kernthema, das ist schließlich brisant genug.

  7. BJ sagt:

    Wieso Stuttgart21 doch mit Bildungspolitik zusammenhängt, hat Franz ja schon schön ausgeführt. Ist ja jetzt nicht gerade so, dass es sich um ein Thema handelt, das wirklich weiter weg ist, wie z.B. die Situation der Bauern in Nepal o.ä.

    Die Zeitung war aber von vorne herein als offenes Medium konzipiert – man könnte darin z.B. auch mal eine Filmkritk o.ä. schreiben.
    Eine solche Zeitung soll doch auch Spass am Lesen und evtl. Schreiben bereiten und neue Erkenntnisse bringen, die einem sonst vielleicht verwehrt bleiben. Studieren ist eben mehr als eine rein fachliche Ausbildung.

  8. Alex sagt:

    BJ das sind die Anischten von einem Teil der Studenten und nicht von allen. Es gobt sicherlich auch Studenten die sagen, Stuttgart 21 ist doch toll, dann brauch ich von Nürtingen nur noch 40 statt 90 min zur Uni. Hab mehr Zeuit zu lernen und arbeiten. Kann mein Studium schneller beenden. Klasse.
    Wie bei allen anderen ploitischen Themen, gibt es immer mehrere Argumentationsmöglichkeiten und hat jeder seine Meinung. Wenn man alle Studenten mobilisieren moechte, sollte man versuchen sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Es ist schon schwer genug einen Konsens zu finden. In dem ihr den Streik als politisches Plattform benutzt, erschwert ihr die ganze Sache.

  9. Karin sagt:

    Sag mal, schreibst Du eigentlich auch der Stuttgarter Zeitung jedes Mal einen Beschwerdebrief wenn ein Artikel nicht Deine politische Gesinnung widerspiegelt?
    Ich habe mich auch gewundert über den Stuttgart21-Artikel und bin auch der Meinung dass es fehl am Platz war. Na und? Ist jetzt echt kein riesen Fauxpas, kann man auch einfach mal hinnehmen. Und auf der Streikzeitung steht sowas wie “Die Artikel spiegeln die Meinung der einzelnen Autoren [...] wider”. Damit ist völlig klar ausgedrückt, dass es um persönliche Ansichten geht und das Geschriebene nicht für alle gilt.

  10. Wolfram sagt:

    Hallo Alex,
    bist Du gegen das Thema Stuttgart 21 oder gegen die Meinung, die ich zu dem Thema vertrete?
    ich hätte nichts dagegen, wenn ein Artikel pro Stuttgart 21 in der “BesetztZeitung” abgedruckt würde. Schreibe doch einfach einen, aber lass’ vielleicht das mit den 90 Minuten von Nürtingen zur Uni weg. Der Regionalexpress braucht von Nürtingen zum Hauptbahnhof rund 35 Minuten und die Fahrzeit soll sich durch Stuttgart 21 nur um 2 Minuten verkürzen (dafür verlängert sich z.B. die Fahrzeit mit der S-Bahn nach Cannstatt um eine Minute).

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